Richtige PDF-Druckdaten erstellen

Bildbearbeitung in Photoshop
Beginnen wir beim Bildmaterial. Sie sollten in Adobe Photoshop nicht mit ausgeschaltetem Colormanagement arbeiten. Photoshop verwendet sonst bei der Konvertierung vom RGB-Farbraum zum CMYK-Farbraum falsche Profile. Die zu verwendenden Profile sind für unterschiedliche Papierklassen bzw. das zum Einsatz kommende Druckverfahren festgelegt. Gerne helfen wir Ihnen bei der Auswahl der richtigen Profile. Schreiben Sie uns ein E-Mail.

Erstellung Layoutdaten

Erstellen Sie Ihre Drucksache am besten mit einem Layout-Programm wie InDesign oder QuarkXPress. Diese Programme bieten die Funktionalitäten, welche zur professionellen Druckdatenerstellung nötig sind.

Adobe Distiller

Für das Erzeugen der PDF-Datei für den Druck haben Sie zwei Möglichkeiten. Entweder Sie schreiben eine PS-Datei und verarbeiten diese anschließend mit dem Adobe Distiller oder Sie verwenden den jeweils programmeigenen, direkten PDF-Export. Um eine druckbare PS-Datei zu erzeugen, konfigurieren Sie Ihren PostScript-Druckertreiber zunächst am besten mit der Acrobat-Distiller PPD, da dieser geräteneutral arbeitet und keine gerätespezifischen Daten in die Datei schreibt.

PDF-Writer und andere kostenfreie Tools

Von der Erzeugung durch einen PDF-Writer oder durch kostenlose Programme sollten Sie Abstand nehmen. Diese erzeugen nur für die Bildschirmansicht ausreichende Qualität.

Entsprechende Settings verwenden

Bei der Konvertierung einer PS- zur PDF-Datei mit dem Adobe Distiller müssen die richtigen Einstellungen vorgenommen werden. Die vom Programm voreingestellten sind nicht optimal! Gerne stellen wir Ihnen die passenden Settings zur Verfügung.

Ebenen, Transparenzen und ICC-Profile

Beim direkten PDF-Export aus dem Layoutprogramm achten Sie bitte darauf, dass Ebenen, Transparenzen und ICC-Profile, evtl. ungewollt, mit ausgegeben werden könnten. Dies führt möglicherweise zu Problemen bei der Verarbeitung Ihrer Daten. Da wir mit der neuesten Technologie ausgestattet sind, stellen Transparenzen in der Regel kein Problem mehr dar. Wenn Sie Daten für andere Dienstleister erstellen, so sollten Sie vorab anfragen, ob es zu Problemen führt wenn die Daten Transparenzen enthalten.

Schriften und Vektorgrafiken

Ein zunehmend von uns beobachtetes Problem sind mit ICC-Profilen versehene Schriften und Vektorgrafiken. Dies geschieht häufig durch die Einstellung „in Zielprofil konvertieren“ beim PDF-Export in InDesign. Bitte achten Sie darauf, dass ICC-Profile nur an den Bildern enthalten sind. Zudem muss es sich um das richtige Profil handeln. Im Normalfall ist es besser diese Wandlung bereits im Photoshop vorzunehmen und beim PDF-Export keine ICC-Profile ins PDF zu schreiben.

PDF-Preflight

Acrobat bietet ab der Version 7 einen programmeigenen PDF-Preflight. Diesen sollten Sie nutzen, sofern keine speziellen Prüfprogramme hierfür vorhanden sind, um Ihre PDF-Datei zu prüfen. Denken Sie bitte immer an die Überdrucken-Einstellung bei der Seitenanzeige. Diese gibt es auch beim Adobe Reader und sollte immer aktiviert sein, wenn es darum geht, PDF-Dateien für den Druck zu prüfen.