Mailing

Adressiertes Mailing

Bei einem volladressierten Mailing werden eigene Adressen (Bestandskunden, aktive/inaktive Kunden oder Interessenten) oder Adressdaten von Adresshändlern (sog. Address Broker) beworben (Neukundenmailing). Merkmal dieser Mailing-Art ist, dass eine vollständige Anschrift zum tragen kommt.

Teiladressiertes Mailing

Das teiladressierte Mailing enthält keinen Namen, sondern nur eine Anrede, die Straße mit Hausnummer und die Postleitzahl und den Ort. Die typische Anrede hierfür ist: „An die Bewohner des Hauses…“ Diese Art des Mailings wurde von der Deutschen Post entwickelt, die auch exklusiv die Datenbank der Teil-Adressen über Partner wie Schober hierfür vermarktet. Der Vorteil für den Werbetreibenden ist, dass er sein Mailing zielgruppengenau versenden kann. Unter anderem kann nach Verbreitungsgebiet, Alter, Wohnsituation, Kaufkraft, oder Konsumschwerpunkten selektiert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Streuverluste vermieden werden. Der Kunde selektiert vor dem Druckauftrag und erhält dann die maximal mögliche Anzahl an anzuschreibenden Haushalten oder Einzelpersonen. So kann die Auflage der zu druckenden Produkte optimiert werden. Die dann durch Bestellung generierten „echten“ Adressen kann der Werbetreibende in seine Kundendatenbank integrieren.

Unadressiertes Mailing (Wurfsendung)

Dieses Mailing entspricht der klassische Postwurfsendung. Hier gibt es in Deutschland zwei Möglichkeiten:

  • Postwurfsendung an alle Haushalte
  • Postwurfsendung mit Tagespost

Dieses Mailing kann über den Verbreitungsraum (bestimmte Postleitzahlengebiete, Bundesländer, oder Ballungsräume) selektiert werden. Der Werbetreibende entscheidet dann, ob er im Verbreitungsraum nur die Haushalte mit Werbung versorgt, die an diesem Tag auch andere Post bekommen („Tagespost“), oder ob er auch alle anderen mit Werbung versorgen will („an alle Haushalte“).