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Decke
Unter Decke oder auch Buchdecke versteht man den Einband eines Buches.

De-inking
Unter De-inking versteht man bei der Aufbereitung von Altpapier die Druckfarbenentfernung.

Deleatur
Unter Deleatur versteht man Korrekturzeichen, wenn einzelne Buchstaben oder Worte soll entfernt werden.

Densitometer
Der Densitometer ist ein Dichtemessgerät für Auflicht und Durchlicht in der Reproduktion und im Druck.

Diapositiv
Unter Diapositiv versteht man eine ein- oder mehrfarbige positive Durchsichtsvorlage.

Digitaldruck
Unter Digitaldruck versteht man ein Druckverfahren, bei dem das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Somit kann anders als zum Beispiel im Offsetdruck jeder Bogen anders bedruckt werden.

DIN
DIN steht für Deutsche Industrie Norm und legt Begriffe, Maße und Anwendungen eindeutig fest.

DIN-Formate
Es gibt verschiedene DIN-Formate der im Geschäfts- und Behördenverkehr benutzten Papiergrößen. Am bekanntesten sind die Formate der DIN Reihe A. In dieser Reihe entsteht das nächstkleinere Format immer durch Halbieren der Längsseite des Ausgangsformats. Das größte Format ist DIN A 0 (841 x 1189 mm), das bekannteste DIN A 4 (210 x 297 mm).

Display
Unter Display versteht man in der Werbung einen Aufsteller als Verkaufshilfe.
drucken
Drucken bedeutet Vervielfältigen, bei dem zur Wiedergabe von Informationen Druckfarbe auf einen Bedruckstoff unter Verwendung eines Druckbildspeichers (z.B. Druckform) aufgebracht wird.

Druckfarbe
Unter Druckfarbe versteht man eineSubstanz, die beim Drucken auf den Bedruckstoff aufgebracht wird.

Druckform
Unter Druckform versteht man ein Werkzeug zum Drucken das so bearbeitet ist, daß damit Druckfarbe auf den Bedruckstoff übertragen werden kann.

Druckkennlinie
Eine Druckkennlinie sagt aus, wie weit der gedruckte Punkt von einem Punkt auf dem Film bzw. auf einer Druckplatte in seiner Größe abweicht.

Druckkontrast
Zur Ermittlung der Normalfärbung ist es notwendig, eine Bezugsgröße für eine objektive Beurteilung zu haben. Dies e Bezugsgröße wird als Druckkontrast bezeichnet.

Drucknutzen
Unter Drucknutzen versteht man die Exemplare, die aus einem Druckbogen geschnitten werden.

Druckperforation
Unter Druckperforation vetsteht man eine Strich-Perforation in der Druckmaschine.

Drucktuch
Das Drucktuch ist ein Gummituch für die indirekte Bildstellenübertragung im Offsetdruck.

Druckverfahren
Insgesamt lassen sich techniologisch folgende Druckverfahren unterscheiden: Hochdruck, Flachdruck (oder Offsetdruck), Tiefdruck und Durchdruck (oder Siebdruck).

Druckvorstufe
Bei der Druckvorstufe werden Texte, Bilder und Grafiken zu einer Druckvorlage zusammengeführt und für den Druck vorzubereitet. Dazu gehören z.B. Scanarbeiten, Datenaufbereitung, Retusche und Bildbearbeitung, Layouterstellung uvm. Früher hieß die Druckvorstufe Reproduktionstechnik, heute ist sie auch als Prepress bekannt.

Druckweiterverarbeitung
Druckweiterverarbeitung oder auch Druckverarbeitung bedeutet, dass gedruckte Produkte zu einem Endprodukt (z.B. Broschüre oder Buch) weiter verarbeitet werden.

dublieren
Dublieren bedeutet, dass Rasterpunkte und andere Zeichnungselemente einen nicht passergenauen zusätzlichen schwächeren Abdruck erhalten. Ursache für das Dublieren können das Papier, die Druckmaschine oder das Gummituch sein.

Duplexdruck
Beim Duplexdruck unterscheidet man zwischen echtem und unechtem Duplexdruck. Beim unechter Duplexdruck wird ein farbiger Druck von einer Druckplatte in zwei Durchgängen mit zwei Farben aufgetragen. Der Stand des Bildes wird dabei beim zweiten Druckgang minimal diagonal verschoben. Unter echtem Duplexdruck versteht man einen farbigen Druck von zwei Druckplatten, die sich den Tonwerten und Tonabstufungen und der Rasterwinkelung unterscheiden. Eine einfarbige Vorlage kann im Dublexdruck wesentlich plastischer als im einfarbigen Druck wiedergegeben werden.