Colormanagement
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Die zentrale Aufgabe von Farbmanagement besteht darin die Qualitätsverluste durch die unterschiedlichen Farbräume zu begrenzen und möglichst konstante Endergebnisse zu erzielen. Referenz-Farbraum Der Referenz-Farbraum beschreibt den Bereich aller für das menschliche Auge sichtbaren Farben. Dieser Referenz-Farbraum lässt sich exakt beschreiben und abbilden. Dieser Farbraum ist dabei komplett unabhängig von unterschiedlicher Hardware oder Druckverfahren. Sämtliche Farben in den unteren Grafiken stellen damit den Referenz-Farbraum dar. |
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Das graue Dreieck beschreibt die Farben des CMYK-Farbmodells (Druck), der schwarze Rahmen die Farben des RGB-Farbmodells (Monitor). Hier wird bereits sichtbar das beim Drucken von Dokumenten deutlich weniger Farben zur Verfügung stehen, als für die Darstellung am Monitor. Arbeits-Farbraum
Für das Arbeiten in unserer Software steht uns der so genannte Arbeitsfarbraum dar. Dieser Farbraum ist sehr groß und bietet Platz für die meisten Farbmodelle unserer Eingabegeräte (Scanner, Digitalkamera, etc.). Folglich kommt es bei der Ausgabe jedoch fast immer zu Verlusten, weil kaum ein Ausgabegerät (Drucker, Monitor, etc.) alle Farben des Arbeitsfarbraums darstellen kann. Farbprofile
Jedes Gerät während des Gestaltungsprozess kann mit einem Farbprofil versehen werden. Über solch ein Farbprofil. ICC-Profil, wird so unser Scanner, den wir als Eingabegerät verwendet haben, in Beziehung zum Arbeitsfarbraum gebracht. ICC - International Color Consortium
Verband von Firmen und Organisationen die in irgendeiner Weise etwas mit "Farbe" zu tun haben. Auf Basis des von Apple und Linotype entwickelten ColorSync hat das ICC einen Profilstandard für das Farbmanagement geschaffen, die ICC-Profile. Diese sind plattformunabhängig und sehr verbreitet. Farbprofile erstellen Bereits vorweg sei gesagt, dass man für das Erstellen von aussagekräftigen Profilen leider nicht ohne Hilfsmittel auskommt. Für die professionelle Erstellungen von ICC-Profilen benötigt man spezielle Hardware zum Ausmessen von Farbe, Helligkeit oder Kontrast der Geräte. Für einige Geräte kann man jedoch auch eine Profilierung mit Hilfe des Auges vornehmen. Dies führt aber wie bereits erwähnt zu keinen verlässlichen, professionellen Ergebnissen, weil sich das menschliche Auge durch verschiedene Umgebungsbedingungen sehr leicht täuschen lässt. Monitore profilieren
Für die Profilierung von Monitoren wird auch ein so genanntes Kolorimeter zurückgegriffen. Dieses Spezialgerät kann leuchtende Geräte erfassen und analysieren. Mittels eines Messkopfs, der am Monitor angebracht wird und einer Herstellersoftware wird ein Farbprofil berechnet. Scanner profilieren Die Scannerkalibrierung erfolgt über das Einscannen eines speziellen Farbbilds, Target genannte. So ein eingescanntes, genormtes Target-Bild, beispielsweise ein besonders hochwertiges Testfoto, kann man nach dem Einscannen dann mit den Farbwerten des original Targets verglichen werden. Für so eine Kalibrierung benötigt man ein entsprechendes Targetbild. Solche so genannten IT8-Targets bekommt man in vielen Onlineshops für wenige Euro. Eine Software vergleicht dann die Referenzwerte des Targets mit den Werten des Bildes des Scanners und erstellt daraus ein ICC-Profil. Drucker profilieren
Für das Profilieren des eigenen Druckers benötigt man einen Testausdruck einer speziellen Datei die alle wichtigen Farben beinhaltet. Ziel ist es ein ICC-Ausgabeprofil zu erhalten, welches dafür sorgt, dass die Farben des Ausdruckes den dargestellten Farben am Monitor entsprechen. Eine solche Vorlagendatei kann bei Mail Druck + Medien GmbH angefordert werden. Verwendung in Adobe Photoshop
Farbmanagement in Adobe Photoshop Arbeitsfarbräume - RGB Hier können Sie einstellen mit welchem Farbraum Sie in Photoshop arbeiten möchten. Der RGB Farbraum ist dabei der Farbraum an Ihrem Monitor. Möchten Sie Ihre Bilder nach der Bearbeitung im CMYK ausdrucken arbeiten Sie am besten mit Adobe-RGB oder ColorMatch-RGB. Für Grafiken die später ausschließlich auf dem Monitor gezeigt werden reicht auch der etwas kleinere sRGB Farbraum aus. Vorteil dabei ist die gute Unterstützung von sRGB durch Digitalkameras, diese nutzen ebenfalls sRGB und das Windows die Farben ebenfalls in sRGB darstellt. Arbeitsfarbräume - CMYK Im Folgenden legen Sie den Farbraum für den Vierfarbdruck fest. Oft können Sie von Ihrer Druckerei ein Farbprofil hierfür zur Verfügung gestellt bekommen. Legen Sie dazu einfach das Profil unter Windows XP im Ordner \Windows\System32\Spool\Drivers\Color ab und es wird in der hier wählbaren Liste erscheinen. Erhalten Sie kein Profil wählen sie am besten ISO coated für gestrichenes Papier. Graustufen und Volltonfarbe Hier können Sie den Tonwertzuwachs für Grau- und Schmuckfarben festlegen. Dies sollten Sie ohne Absprache und Papierberatung mit Ihrer Druckerei auf keinen Fall ändern. Andere Einstellungen In den anderen Einstellungen können Sie festlegen wie Photoshop sich verhalten soll, wenn Bilder geöffnet werden. Dabei können Sie bestimmen wie mit den zu importierenden Farbräumen umgegangen werden soll. |
